Mehr als hundert Festnahmen bei Protesten in Paris

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Hohe Spritpreise und Reformen: In Frankreich sind Gegner der Regierung abermals auf die Straße gegangen – nach Rangeleien mit der Polizei wurden mehr als hundert von ihnen festgenommen.

Mehrere Hundert Demonstranten in gelben Westen haben sich am Samstagmorgen rund um die Pariser Prachtstraße Champs-Élysées versammelt. Dabei kam es zu Rangeleien mit den Sicherheitskräften. Die Polizei setzte Tränengas ein, um einige der „Gelbwesten“ davon abzuhalten, einen Kontrollpunkt zu durchbrechen, wie mehrere Medien berichteten. Nach Angaben der Regierung wurden mehr als hundert Menschen festgenommen. Premierminister Edouard Philippe sagte am Samstag, mindestens 107 Menschen seien festgenommen worden. Die Regierung sprach insgesamt von rund 1500 gewaltbereite „Unruhestiftern“.

Die Champs-Élysées ist zwar für Fußgänger zugänglich, aber es sind Identitäts- und Sicherheitskontrollen geplant. So soll verhindert werden, dass es auf dem Boulevard abermals zu heftigen Ausschreitungen kommt.

Am vergangenen Samstag gab es dort während einer Demonstration der „Gelben Westen“ Krawalle. Auch für diesen Samstag hat die Protestgruppe wieder dazu aufgerufen, sich dort zu versammeln.

Es ist nun das dritte Wochenende in Folge, an dem die Protestgruppe mit Großaktionen landesweit demonstriert. Die „Gelbwesten“ gehen aus Protest gegen steigende Spritkosten und die Reformpolitik der Regierung auf die Straße.

 

Quelle:http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/gelbwesten-gegen-macron-mehr-als-hundert-festnahmen-15919256.html

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